Neujahresvorsätze richtig formuliert: Mit Neujahresplänen zum Erfolg

Veröffentlicht von Verena Hauser am

Glühbirne die Funken schlägt

Mit Neujahresplänen 2021 zum Erfolg

2020 war ein herausforderndes Jahr für alle, da ist der Wunsch nach Veränderung bei vielen groß. Ein neues Jahr ist immer auch ein Neuanfang. Gleichzeitig haben Neujahresvorsätze einen schlechten Ruf. Zu häufig bleibt es nämlich beim Vorsatz und das Ziel wird nie erreicht. Dabei besteht das Problem schon im Namen, dem Neujahresvorsatz. Wir zeigen Ihnen, wie Neujahresvorsätze mit einem einfachen Trick richtig formuliert werden und Sie mit Neujahresplänen Ihre Ziele erreichen.

Das Problem des Neujahresvorsatzes

Der Vorsatz stellt die häufigste Art der Zielformulierung dar. Zu Silvester erlebt er Hochkonjunktur. Mehr Sport treiben, weniger Zeit in sozialen Medien verbringen und gesünder Leben waren die beliebtesten Neujahresvorsätze für 2020. Allzu oft blieb es leider jedoch beim guten Vorsatz und das Ziel dahinter wurde nie erreicht. Das hat auch mit der Formulierung zu tun. Ein Vorsatz, engl. Goal Intention, besagt immer „Ich will Ziel X erreichen“. Es wird der wünschenswerte Endzustand definiert, z.B. „Ich will mehr Sport treiben“. Er enthält jedoch keinerlei Informationen über die Frage, wie, wann und wo dieses Ziel erreicht werden soll. Diese Fragen der Umsetzung zu beantworten, bedeutet zusätzlichen Aufwand. Jede zusätzliche Anstrengung der Umsetzung macht sie jedoch weniger wahrscheinlich. Doch wie werden Neujahresvorsätze richtig formuliert? Durch Neujahrespläne.

Neujahresvorsätze richtig formuliert

Prof. Dr. Peter M. Gollwitzer beschrieb 1999 im The American Psychologist den strong effect of simple plans, den durchschlagenden Effekt einfacher Pläne. Ein einfacher Wenn-Dann-Plan, engl. Implementation Intention, zeigte sich überlegen gegenüber dem Vorsatz. Wenn-Dann-Pläne beugen dem zusätzlichen Aufwand in der Umsetzung vor, indem sie die Rahmenbedingungen, das Wie, Wann und Wo, von vornherein mit definieren. In unserem Sport-Beispiel hieße das zum Beispiel:

  • Wie? Durch 2x wöchentlich 35 Minuten Joggen
  • Wann? Dienstags und donnerstags nach der Arbeit
  • Wo? Im Westpark

Wenn und Dann werden gewinnbringend verknüpft

Sprachlich bestehen Implementation Intentions immer aus einem Wenn- und einem Dann-Teil. Der Wenn-Teil definiert die Rahmenbedingungen, der Dann-Teil das gewünschte Verhalten. In unserem Fall hieße das: „Immer wenn ich dienstags und donnerstags Feierabend mache, dann gehe ich im Westpark 35 Minuten joggen“. Indem Rahmenbedingungen und Verhalten verknüpft werden, wird die Verantwortung, das Verhalten zu initiieren, an das Auftreten der Möglichkeit delegiert. Das heißt einfach ausgedrückt, es entsteht ein Automatismus. Dadurch können Wenn-Dann-Pläne im Vergleich zu Vorsätzen zu einer deutlich verbesserten Zielerreichung beitragen. Damit auch Ihre Ziele 2021 wahr werden.


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Kategorien: Selbstführung