Bewusst positiven Einfluss auf Ihre Gedanken und Gefühle nehmen

Published by Merve Bedir on

Frau sagt Stopp zu negativen Gedanken

Nehmen Sie mit bewussten kleinen Kniffen positiv Einfluss auf Ihre Gedanken und Gefühle – akut und vorbeugend.

Ruhe bewahren und handlungsfähig bleiben

Montag morgen. Sie sitzen mit dem Auto schon seit 20 Minuten im Stau. Sie sind müde. Die Woche fängt ja mal wieder gut an… In solchen Situationen ist die Gefahr groß, sich den negativen Gedanken hinzugeben und gleich den gesamten Tag oder gar die gesamte Arbeitswoche innerlich abzuschreiben. Wir stellen Ihnen Techniken vor, mit denen Sie Einfluss auf Ihre Gefühle und Gedanken nehmen können. Der virtueller Coach Sally hilft Ihnen dabei.

Gehirn, Körper und Umwelt- wie hängen sie zusammen?

Welche Bedeutungen Sie Situationen in Ihrem Umfeld schenken und wie Sie Ihre Erfahrungen bewerten, wird durch die ständige Wechselwirkung von Gehirn, Körper und Umwelt erzeugt. Dieses Verhalten ist am Besten ersichtlich, wenn Sie starke Gefühle wie Freude, Schmerz oder Trauer empfinden. Denn genau in diesen Situationen zeigt die Körperhaltung viel mehr als nur ein strahlendes oder trauriges Gesicht. Die Körperhaltung spiegelt wider, was in Ihnen gerade vor sich geht. Auf diese Wechselwirkungen können Sie Einfluss nehmen und negativen Gefühlen über Verhalten und Gedanken begegnen.

Die Spirale des negativen Denkens durch Übung lockern

Denn Bewertungen fangen im Kopf an. Je öfter Sie darüber nachdenken, was man auch Gutes aus einer herausfordernden Situation ableiten kann, desto eher wird sich dieses Denken in Ihrem Alltag manifestieren. Es braucht also Übung und Geduld. Wir stellen Ihnen zwei Übungen vor –  eine für akute Stresssituationen, eine für den Alltag – mit denen Sie lernen, Ihren Gedanken bewusste Stopps zu setzen.

Dem akuten Gedankenkarussell ein Stopp setzen

In einer akuten negativ empfundenen Situation, wie der oben genannten, ist es von Nöten, zunächst überhaupt zu merken, dass Sie gerade in einem negativen Gedankenkarussell sitzen. Hilfreich hierbei kann es sein, auf körperlichen Reaktionen zu achten (Schwitzende Hände, Herzrasen, Fingernägel kauen, Stirn runzeln etc.). Sie können ein Indikator dafür sein, dass für Sie gerade etwas außergewöhnlich ist. Auch Gedankensätze wie „Das darf doch nicht wahr sein!“ oder „Klar, dass das wieder mir passiert!“ können für Sie zu Markern werden, die Sie aufhorchen lassen.

Nun, im zweiten Schritt können Sie Ihre Gedanken bewusst unterbrechen. Seien Sie hier zu Beginn ruhig etwas radikaler, beispielsweise, indem Sie einen körperlichen Reiz setzen, wie Ihr Gesicht mit kaltem Wasser zu waschen. Auch, sich an das geöffnete Fenster zu stellen, kann helfen. Über das Zusammenspiel Gehirn, Körper und Umwelt nehmen Sie so Einfluss auf Ihr Gehirn, indem Sie die Umwelt verändern.

Schätzen lernen als Vorbeugung im Alltag

Auch vorbeugend können Sie durch eine bewusste Beschäftigung mit positiven Gedanken negativen Gedanken ein Gegengewicht setzen. Hilfreich kann beispielsweise sein, wenn Sie am Ende des Tages bewusst 5 Minuten über den vergangenen Tag nachdenken und ihn Revue passieren lassen. Dabei ist die zentrale Frage: Was war positiv? Hierbei ist es empfehlenswert, wenn Sie die Messlatte erst einmal nicht so hoch ansetzten. Beginnen Sie pro Tag mit einer Sache und steigern Sie sich auf zwei bis drei. Sie werden sehen, auch in auf den ersten Blick verkorksten Tagen finden sich kleine positive Aspekte wie ein leckeres Mittagessen oder ein guter Zeitungsartikel. Oder im Stau einen richtig guten Song zu hören.

Durch diese und weitere hilfreiche Methoden unterstützt unser virtueller Coach MitarbeiterInnen bei der Umsetzung ihrer individuellen Entwicklungsziele. Sie wollen mehr erfahren, dann buchen Sie jetzt einen unverbindlichen Kennenlerntermin mit uns.

Categories: Selbstreflexion